Phase Team
Veröffentlicht am
14. Oktober 2026

Scratchen wirkt beim ersten Mal wie Zauberei. Ist es aber nicht. Jeder Scratch, den du in einem Battle oder Club-Set hörst, besteht aus einer Handvoll Grundbewegungen, und sobald deine Hände die kennen, ist der Rest nur noch Kombination. Hier sind die 5 Techniken, die du zuerst lernen solltest, in der richtigen Reihenfolge und mit dem, worauf es bei jeder ankommt.
In diesem Guide stellen wir dir fünf essenzielle Scratch-Techniken vor, die jeder DJ kennen sollte, plus Tutorials, mit denen du sie perfektionierst.
Bevor du in den Artikel eintauchst, haben wir eine Kleinigkeit für dich. 🎁
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Mit dem Baby Scratch fängt alles an. Bei dieser grundlegenden Technik bewegst du die Platte einfach vor und zurück, ohne den Crossfader zu benutzen. Er wirkt simpel, ist aber die Basis fast aller fortgeschrittenen Scratches.
Der Chirp Scratch ist der nächste Schritt nach dem Baby Scratch und bringt den Crossfader ins Spiel. Dabei machst du schnelle, scharfe Cuts, indem du den Fader schließt, während du die Platte nach vorne schiebst, und ihn öffnest, während du sie zurückziehst. Das Ergebnis? Ein knackiger „Zwitscher“-Sound, der deinen Scratches Schärfe und Groove verleiht.
Der Stab Scratch sieht vielleicht einfach aus, aber lass dich nicht täuschen: Für eine saubere Ausführung brauchst du Präzision und Kontrolle. Bei dieser Technik schiebst du die Platte schnell nach vorne und schneidest den Sound gleichzeitig mit dem Crossfader an und aus. Ziel ist ein scharfer, perkussiver Sound, fast wie ein Drum-Hit.
Der Transformer Scratch ist eine der legendärsten Scratch-Techniken und tief in der goldenen Ära des Turntablism verwurzelt. In den 1980er Jahren machten ihn DJ Spinbad und DJ Cash Money bekannt, die damit in ihren Battle-Routinen einen roboterhaften, stotternden Effekt erzeugten, der an die Soundeffekte aus der Zeichentrickserie Transformers erinnert, daher auch der Name.
Bei dieser Technik bewegst du die Platte vor und zurück, während du den Crossfader schnell auf- und zumachst. Wichtig ist ein gleichmäßiger Rhythmus bei den Fader-Cuts. So entstehen dynamische, rhythmische Chops, die klingen, als würde eine Stimme in Klangfragmente „verwandelt“.
Mit dieser Technik bekommt dein Scratching ein Old-School-Battle-Feeling und du bereitest dich auf schnellere und komplexere Fader-Arbeit vor. Ein Muss im Repertoire jedes DJs! 🎧🔥
Der Flare Scratch revolutionierte den Turntablism, als er Ende der 1980er von DJ Flare (daher der Name) eingeführt und später von Legenden wie DJ Qbert und den Invisibl Skratch Piklz verfeinert wurde. Diese Technik brach mit den traditionellen Regeln der Crossfader-Steuerung: Mit ihr lassen sich mehrere Sound-Bursts in einer einzigen Plattenbewegung erzeugen, was den Weg für moderne Scratch-Stile ebnete.
Anders als bei klassischen Scratches, bei denen der Fader komplett geöffnet und geschlossen wird, öffnet die Flare-Technik den Crossfader kurz mitten in der Bewegung. So entstehen knackige, rhythmische Cuts. Das Ergebnis ist ein flüssiger, schneller und vielseitiger Scratch, der komplexe Patterns und Kombinationen ermöglicht.
Der Flare Scratch hat die Tür zu unzähligen neuen Techniken geöffnet und ist bis heute ein Muss für jeden ernsthaften Turntablist. Sobald du ihn beherrschst, eröffnet sich dir eine ganz neue Welt des kreativen Scratchings! 🎧🔥
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